Aktuelles

Ein neues Langzeit-EKG für die Kindernachsorgeklinik

Neues Langzeit-EKG für kleine Patienten

Mit starken Partnern zu mehr Spenden mit Herz

„Spende mit Herz“ kooperiert seit Anfang 2017 mit neuen starken Partnern. Neben der Unterstützung von kranken Kindern hilft das Projekt bei der Schaffung von Arbeit für Menschen mit Behinderung und schützt die Umwelt durch ökologisch einwandfreies Recycling von Alt-Handys.

Paola Eckert-Palvarini, Geschäftsführerin Zell gGmbH

Mit einer ersten Sammelaktion von Althandys startete Paola Eckert-Palvarini, Geschäftsführerin der gemeinnützigen Zell GmbH, bereits Anfang 2016. Im Fokus standen dabei an Krebs erkrankte und herzkranke Kinder der Kindernachsorgeklinik Berlin-Brandenburg.

Auf die Klinik aufmerksam wurde Paola Eckert-Palvarini durch die Erkrankung eines befreundeten Kindes. Nachdem das Kind nach vielen Wochen der Angst und Ungewissheit erfolgreich therapiert aus dem Krankenhaus entlassen wurde, war die Familie auf sich allein gestellt. Erst in der Kindernachsorgeklinik erhielt das Kind zusammen mit seiner Familie eine vierwöchige umfassende und ganzheitliche Versorgung in medizinischer und psychosozialer Hinsicht.
„Durch diese Erfahrung habe ich gesehen, wie wichtig diese Form der Rehabilitation ist“, erläutert die gebürtige Mailänderin, die mit Mann und vier Kindern seit 13 Jahren am Wandlitzsee lebt.

Um mehr Spender zu erreichen und ihr gemeinnütziges Projekt noch bekannter zu machen, suchte sie professionelle Unterstützung bei der Brandenburger Agentur Marketing effizient. Neben der Erstellung einer Website sowie zielgruppenspezifischer Presse- und Öffentlichkeitsarbeit half diese auch bei der Suche nach einem Partner für die ökologisch einwandfreie Handyverwertung.

Die Wahl fiel schnell auf die gemeinnützige GmbH AfB (Arbeit für Menschen mit Behinderung), die sich zur Aufgabe gemacht hat, Menschen mit Behinderung einen Arbeitsplatz zu geben. Bereits heute arbeiten an 14 Standorten in Deutschland, Österreich, Frankreich und der Schweiz über 200 Mitarbeiter, davon 50 Prozent Menschen mit Handicap. Als Europas erstes gemeinnütziges IT-Systemhaus hat sich die AfB darauf spezialisiert, unter anderem ausgemusterte Handys, Smartphones und Tablets zu recyceln. Nach einer zertifizierten Löschung eventuell vorhandener Daten auf den Althandys werden diese aufbereitet und anschließend in Deutschland und Europa verkauft. Defekte oder zu alte Geräte werden zerlegt und zur Rückgewinnung von wertvollen Rohstoffen an zertifizierte Recyclingbetriebe übergeben.

Für jedes eingesammelte Alt-Handy, Smartphone oder Tablet erhält das Projekt Spende mit Herz Erlöse aus dem Verkauf bzw. Recycling. Mit diesen Beträgen wiederum werden dringend benötigte medizinische Geräte für die kleinen Patienten der Kindernachsorgeklinik Berlin-Brandenburg angeschafft.

Das Einsammeln der ausgedienten Mobiltelefone geschieht in der Regel über Sammelboxen mit Platz für bis zu 40 Altgeräten. Aktuell sind etwa 60 dieser Boxen an verschiedenen Standorten beispielsweise in Krankenhäusern und Kliniken, aber auch bei größeren Unternehmen in Berlin und Brandenburg im Einsatz.

Die sinnvolle Kooperation mit starken Partnern zum Nutzen aller gefällt auch Paola Eckert-Palvarini: „Schon heute unterstützen uns viele private und institutionelle Einrichtungen, Unternehmen, Spender, die als wichtiger Teil der Community aktiv mithelfen und den Gedanken weitertragen“, so die Initiatorin von Spende mit Herz und ergänzt: „Jeder weitere freiwillige Helfer und Unterstützer ist uns aber natürlich herzlich willkommen.“


Spende mit Herz veröffentlicht neue Webseite

Zum Projekt Spende mit Herz hat die gemeinnützige Zell GmbH heute ihre neue Webseite veröffentlicht. Der nutzerfreundliche Webauftritt soll das Einsammeln von ausgedienten Handys und Spenden zur Unterstützung der Kindernachsorgeklinik Berlin-Brandenburg verbessern und zum aktiven Mitmachen anregen.


Mit dem überregionalen Projekt Spende mit Herz engagiert sich Paola Eckert-Palvarini, Geschäftsführerin der Zell gGmbH, seit 2016 beim Handyrecycling. Ziel ist es, gebrauchte Handys in Berlin und Brandenburg einzusammeln und diese durch Wiederaufbereitung oder Recycling zu verwerten. Die dabei erzielten Erlöse gehen an die Kindernachsorgeklinik Berlin-Brandenburg.

Die Chancen dafür stehen gut, zumindest theoretisch. Mehr als 100 Millionen Althandys schlummern in deutschen Haushalten, davon sind etwa 80 Prozent zu alt für den Verkauf oder defekt. Dennoch landen deutlich weniger als 25 Prozent der ausgedienten Handys wirklich in der adäquaten Wieder- oder Weiterverwertung.

„Ein Grund mag in einer gewissen Verunsicherung liegen, was mit dem Alt-Handy nach der Spende geschieht“, weiß Paola Eckert-Palvarini zu berichten. In der Tat stieß die Initiatorin des Projekts im Gespräch mit Interessenten immer wieder auf Fragen: Wie wird die Datenlöschung sichergestellt? Werden unbrauchbare Handys ökologisch einwandfrei recycelt? Was geschieht mit noch funktionstüchtigen Geräten?

Genau hier möchte die neu gestaltete Webseite spendemitherz.de ansetzen. Sie gibt nicht nur Antworten auf häufig gestellte Fragen zum Thema Handy-Spende. Sie veranschaulicht auch sehr plakativ den genauen Prozess beim Handyrecycling.

Ob ausgediente Mobilgeräte sicher aufgearbeitet oder umweltgerecht recycelt werden, muss für jedes eingesammelte Gerät einzeln entschieden werden. Das Einsammeln geschieht in der Regel über Sammelboxen mit Platz für bis zu 40 Altgeräten. Aktuell sind ca. 60 dieser Boxen an verschiedenen Standorten in Berlin und Brandenburg im Einsatz. Die meisten davon stehen in öffentlichen Einrichtungen wie Krankenhäusern und Kliniken, aber auch in größeren Unternehmen. Auf einer interaktiven Karte gibt die Webseite einen genauen Überblick über alle öffentlich zugänglichen Sammelboxen.

Neben Spenden von Handys, Smartphones oder Tablets und weiteren elektronischen Altgeräten sollen zukünftig auch Geldspenden einen wertvollen Beitrag leisten. Hierfür wurde auf der Website eine eigene Spendenseite eingerichtet. So können Spendenwillige ab sofort auch ohne Alt-Handy die Spende-mit-Herz-Projekte unterstützen und viel Gutes tun, etwa für ein Teilprojekt oder als Fördermitglied.

Neben Spendern sind auch freiwillige Helfer willkommen, das im Aufbau befindliche Netzwerk zu erweitern, Kontakte mit Firmen herzustellen oder die Idee weiter bekannt zu machen. Wer viel Gutes tut, darf selbstverständlich auch darüber reden. So können Spender und Unterstützer auf Wunsch sich und ihr Engagement auf der Webseite kurz vorstellen.

Weitere Informationen unter www.spendemitherz.de


Alte Handys spenden und dreifach Gutes tun

Mit einem ungewöhnlichen Projekt gleich dreifach Gutes tun. Das ist das Ziel des Projekts „Spende mit Herz“. Hierfür werden in einer großen Sammelaktion ausgediente Handys, Smartphones und Tablets in Berlin und Brandenburg eingesammelt. Der Erlös kommt kranken Kindern der Kindernachsorgeklinik Berlin-Brandenburg zu Gute. Gleichzeitig soll die Aktion dazu beitragen, Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderung zu schaffen und die Umwelt sowie wertvolle Rohstoffe zu schützen.

Die Nachfrage nach Handys, Smartphones und Tablets steigt kontinuierlich an und mit ihr auch die Zahl an ungenutzten Altgeräten. Schon heute verstauben schätzungsweise mehr als 100 Millionen Althandys in deutschen Schubladen. Wohin aber mit dem ausgedienten Gerät? Handys in den Hausmüll zu werfen, schadet der Umwelt und ist sogar gesetzlich verboten. Zu viele seltene Rohstoffe gehen überdies ohne effektive Wiederverwertung verloren und unnötig viele Ressourcen werden weiter abgebaut. So stecken in jeder Tonne Mobiltelefone ca. 120 kg Kupfer, 1.250 g Silber, 300 g Gold, 40 g Palladium und weitere Metalle, die erfolgreich zurückgewonnen werden können.

Eine Wiederverwendung bzw. ein effektives und ökologisch einwandfreies Recycling für Alt-Handys ist dringend erforderlich. Dies war auch stets integraler Bestandteil des Vorläufer-Projekts „Handys mit Herz“, das Anfang 2016 durch Paola Eckert-Palvarini, Geschäftsführerin der gemeinnützigen Zell gGmbH, ins Leben gerufen wurde. Von Beginn an kam der Erlös aus dem Handy-Recycling kranken Kindern der Kindernachsorgeklinik Berlin-Brandenburg zu Gute.

Kranke Kinder stehen auch bei dem Nachfolge-Projekt „Spende mit Herz“ weiterhin im Fokus.
Beim Handyrecycling kooperiert die Zell gGmbH darüber hinaus seit Anfang des Jahres mit der gemeinnützigen AfB gGmbH (Arbeit für Menschen mit Behinderung), die sich bereits seit 2004 für die Integration von Menschen mit Behinderungen in das Arbeitsleben engagiert. Zusammen mit ihrem Kooperationspartner AfB gGmbH setzt sich Paola Eckert-Palvarini dafür ein, dass Handys wiederverwendet werden. Nicht mehr funktionsfähige Geräte werden über die AfB gGmbH zum Recycling an die Umicore AG & Co. KG gegeben. Umicore verfügt über die ökologischsten Schmelzanlagen in ganz Europa und ist nach höchsten europäischen und internationalen Qualitäts- und Umweltstandards zertifiziert.

Ein Ansatz, der auch Paola Eckert-Palvarini überzeugt: „Mit einem Projekt gleich dreifach Gutes zu tun, gefällt mir sehr“, sagt die gebürtige Mailänderin, die mit ihrem Mann und vier Kindern seit dreizehn Jahren in Wandlitz lebt und ergänzt: „In Kooperation mit starken Partnern werden wir nun hoffentlich noch mehr Spenden erhalten, um dringend benötigte medizinische Geräte für die kleinen Patienten der Kindernachsorgeklinik anzuschaffen.“

So kostet die Anschaffung eines tragbaren EKG-Gerätes, das als medizinische Ausstattung nicht als Leistung für Patienten abgerechnet werden kann, etwa 1.700 Euro. Ein Großteil davon soll durch die Handysammelaktion realisiert werden. Hierfür sind derzeit ca. 60 Sammelboxen in verschiedenen Organisationen und Einrichtungen wie Krankenhäusern und Kliniken, aber auch bei größeren Unternehmen in Berlin und Brandenburg im Einsatz.
Einen wertvollen Beitrag sollen zukünftig aber auch kleinere und größere Geldspenden beisteuern. Hierfür wurde auf der neu gestalteten Website eine eigene Spendenseite eingerichtet.

Weitere Informationen zu dem Projekt unter www.spendemitherz.de

Kontakt:
Paola Eckert-Palvarini
ZELL gGmbH
Robert-Rössle-Str. 10
13125 Berlin
Telefon: +49 172 20 789 22
info@spendemitherz.de
www.spendemitherz.de


Handys Übergabe bei der Freiwilligen Feuerwehr Neuenhagen

25.02.2017

Liebe Mädchen und Jungs der Freiwilligen Feuerwehr in Neuenhagen, lieber Herr Bahr, recht vielen Dank für die tolle Unterstützung! Ihr habt fast 200 Handys gesammelt. Großartig!

Marketing effizient

Warum unterstützen Sie das Projekt Spende mit Herz?

Wir sind von der Idee begeistert, mit einer Spende gleich dreifach Gutes zu tun. Sowohl kranke Kinder als auch Menschen mit Behinderung und besonders auch die Umwelt brauchen unsere Hilfe. Für uns sind alle drei Aspekte sehr wichtig. Da wir beruflich aus dem Umweltschutz kommen, freut uns besonders, mit diesem Projekt zur Ressourcenschonung, Abfallvermeidung und Wahrung des ökologischen Gleichgewichts beitragen zu können. Wir unterstützen mit einem Projekt also gleich alle drei Säulen der Nachhaltigkeit: Ökonomie, Ökologie und soziale Aspekte.

Was haben Sie gespendet bzw. wie sieht Ihr Engagement konkret aus?

Wir haben das gute Vorbild übernommen und engagieren uns ebenfalls in dreifacher Hinsicht. Zum einen sammeln wir Alt-Handys bei Freunden und Familie und geben diese an das Projekt weiter. Zum anderen unterstützen wir Spende mit Herz bei der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, der Website-Redaktion sowie durch Marketing „Überstunden“, die wir dem Projekt unentgeltlich zur Verfügung stellen. Darüber hinaus stellen wir Kontakte zu Unternehmen her, die dann ebenfalls mit in die Handy-Sammlung einsteigen.

Planen Sie weitere Spenden?

Ja. Wir haben noch zwei recht neue Smartphones, für die wir in der Familie Interessenten gefunden haben. Diese wissen von dem Projekt und zahlen uns freiwillig einen Obolus, den wir in Form einer Geldspende an Spende mit Herz weitergeben.

Marina und Ralph Kähne


Pankower Früchtchen und KARAT beteiligen sich an Spendenaktion

03.10.2016

Pankower Früchtchen beteiligen sich mit prominenter Unterstützung an Spendenaktion.

Pankow. Mit einer ungewöhnlichen Aktion und prominenter Unterstützung engagieren sich die Schule Eins und Kitas der Pankower Früchtchen für Kinder, denen es nicht so gut geht.

In der Schule und in den Kitas wurden in den vergangenen Wochen ausrangierte Handys für die Kindernachsorgeklinik Berlin-Brandenburg gesammelt. Unterstützt wurden sie dabei von Musikern der Band „Karat“. Die Kindernachsorgeklinik befindet sich in einem Waldgebiet zwischen Bernau und Wandlitz. Dort werden krebs- und herzkranke Kinder in einer Rehabilitationseinrichtung betreut. Es ist die einzige Klinik dieser Art in Ostdeutschland.

„Die Kinder und ihre Familien halten sich in der Regel vier Wochen bei uns auf“, so Klinikmitarbeiterin Julia Knerr. Unter anderem mittels Reit- und Kunsttherapie sollen die Lebensgeister der kleinen Patienten wieder geweckt werden. Damit der Gesundheitszustand der Kinder ständig überwacht werden kann, tragen die meisten ein Langzeit-EKG. „Aber die Kinder genießen es, sich zu bewegen, und toben auch mal herum. Deshalb geht leider hin und wieder eines der Geräte kaputt“, sagt Paola Eckert-Palvarini. „Ein neues Gerät kostet aber 1700 Euro. Deshalb werden auch immer wieder Spenden für neue Langzeit-EKG benötigt. Dafür engagiere ich mich ganz besonders.“ Die Physikerin arbeitet auf dem Campus Buch. Sie hat selbst vier Kinder. Als das Kind einer Freundin schwer erkrankte, kam es nach der Therapie in die Nachsorge-Klinik. Als die Freundin ihr berichtete, wie intensiv und liebevoll man sich dort um die ganze Familie kümmerte, entschied sich Paola Eckert-Palvarini vor einem Jahr, Mitglied im Förderkreis der Klinik zu werden.

Wenig später hatte sie auch gleich eine Idee, wie sie helfen kann. Sie initiierte das Handy-Spenden-Projekt. Die alten Handys beinhalten wertvolle Rohstoffe. Paola Eckert-Palvarini fand einen Recyclingbetrieb, der alte Handys aufkauft. Sie stellte in Institutionen und Einrichtungen Sammelboxen auf, unter anderem auf dem Campus Buch sowie in Schulen und Kitas. Der Erlös geht vollständig an die Klinik.

„Wir waren von dieser Idee begeistert. Etwas für den Umweltschutz tun und zugleich Kindern helfen, das passt genau in unser Konzept“, sagt Assol Urrutia-Grothe, die 2. Geschäftsführerin der gemeinnützigen Gesellschaft Pankower Früchtchen. „Deshalb organisierten wir in unserer Schule und in unseren Kitas eine Handy-Sammelaktion.“
Dabei kamen über 200 Geräte zusammen. Besonders freuen sich die Früchtchen, dass auch die Pankower Karat-Musiker Christian Liebig (Bass) und Martin Becker (Keyboard) in ihrer Band Handys einsammelten und diese spendeten. „Das ist eine klasse Aktion. Da wollten wir unbedingt mitmachen“, sagt Martin Becker. Auch Stadtentwicklungsstadtrat Jens-Holger Kirchner (Bündnis 90/Die Grünen) steuerte sein altes Handy bei. BW

Quelle: Berliner Woche


Alte Handys helfen der Nachsorgeklinik

20.Januar 2016

Strausberg (MOZ) Eine ungewöhnliche Spendenaktion zur Unterstützung der Kindernachsorgeklinik Berlin-Brandenburg hat die Barnimerin Paola Eckert-Palvarini gestartet. Sie sammelt alte Handys und gibt diese zur Verwertung. Auch in der MOZ-Lokalredaktion Strausberg steht jetzt eine Box. Elektronik”schrott” für einen guten Zweck: Paola Eckert-Palvarini sammelt alte Handys zugunsten der Kindernachsorgeklinik Berlin-Brandenburg. Eine solche Box steht nun auch in der MOZ-Lokalredaktion Strausberg. Weitere verschickt sie gern.

Paola Eckert-Palvarini
Quelle: Privat

Im Heimatkreis der Wandlitzerin läuft die Aktion bereits seit einiger Zeit. Sammelboxen wurden zum Beispiel in Schulen und Kitas aufgestellt. Gesammelt wird überdies auf dem Campus Berlin-Buch, auf dem sowohl die Initiatorin wie auch ihr Mann wirken, der Vorstandsvorsitzender der Eckert & Ziegler AG ist, eines Unternehmens, das Wagniskapital im Biotechnologiebereich vermittelt.

Nun soll das Vorhaben auf Märkisch-Oderland und andere Regionen ausgedehnt werden. “Ich gehe davon aus, dass viele ein neues Handy unter dem Weihnachtsbaum gefunden haben. Dann ist das alte übrig”, erläutert die gebürtige Mailänderin, die mit Mann und vier Kindern seit 13 Jahren am Wandlitzsee lebt. Der Deutsche wechsle sein Handy durchschnittlich alle anderthalb Jahre. Es wäre schade, wenn die Altgeräte in Schubladen verstaubten oder im Müll landeten, da sie wertvolle Metalle wie Gold, Silber und Kupfer enthalten, die wiederverwertet werden können. Die Physikerin verkauft die gesammelten Handys an eine Recyclingfirma in Eberswalde. Die zahlt ihr sechs Euro pro Kilo in der Box. Der Erlös geht auf das Konto des Förderkreises der Kindernachsorgeklinik, erklärt die Dozentin.

Mit der Kindernachsorgeklinik Berlin-Brandenburg sei sie in Kontakt gekommen, als das Kind einer Freundin an Krebs erkrankte und mit seiner Familie für einen Monat dort zur Rehabilitation weilte. “Durch diese Erfahrung habe ich gesehen, wie wichtig diese Form der Rehabilitation ist. Nachdem das Kind nach vielen Wochen der Angst und Ungewissheit erfolgreich therapiert und aus dem Krankenhaus entlassen wurde, war seine Familie auf sich allein gestellt, wusste wenig darüber, wie sie mit den psychischen und physischen Folgen der Therapie umzugehen hat und war mit den Nerven völlig am Ende”, berichtet sie. Eine Rehabilitation der ganzen Familie sei in diesen Fällen absolut notwendig, um sie im Umgang mit dem erkrankten Kind zu schulen, Kraft zu geben und wieder fit für den Alltag zu machen. Seit dieser Zeit sei sie Mitglied des Förderkreises der Kindernachsorgeklinik.

Kürzlich habe sie erfahren, dass dringend ein Langzeit-EKG benötigt wird. Daraufhin habe sie sich entschlossen zu helfen. “Geld sammeln wollte ich nicht”, erklärt sie. Die Menschen würden heutzutage schon von vielen Seiten bedrängt, Geld zu spenden. “Deswegen sammle ich liebe alte Handys, die sowieso bei vielen zu Hause rumliegen.” Die Sammlung bei Schulen habe zudem einen pädagogischen Nebeneffekt. Schüler seien in einem Alter, in dem sie ein Handy besitzen, sich immer neuere Modelle wünschen und keine Gedanken machten, was mit den alten passiere, so die Initiatorin, die im gläsernen Labor, einer Bildungseinrichtung auf dem Campus Berlin-Buch, Kurse mit Schulklassen leitet und das Projekt “Forschergarten” für Kita mit entwickelt hatte.

“Ich würde mich freuen, weitere Unterstützer zu finden. Ich stelle gern Sammelkisten, die dazugehörenden Plakate und Handzettel zur Verfügung.”

Nehmen Sie gerne mit uns Kontakt auf.


Krankenhaus Märkisch Oderland sammelt Alt-Handys

Frau Paul vom Krankenhaus Märkisch Oderland übergibt Sammelkiste mit Alt-Handys an Frau Eckert-Palvarini

Strausberger Bürgeramt wird Sammelstelle

Teamleiterin des Bürgeramtes Strausberg Sorniza Stamatowa steckt das erste Handy in die neue Sammelbox